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Die Kräsze geht woanders weiter!

Und zwar hier:
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Die Kräsze geht woanders weiter!

heißt also im Klartext, dass ich auf Kräsze.blogsport.de nichts mehr bloggen werde.
Viel Spaß dann also (erneut) auf „Go Freak-Feel Free!“.

Rain, f.u.!

Regen wird langsam gewöhnlich,
oh natürlich find ich`s dämlich!
Denn wenn das Grau sich frei ergießt,
werden Gesichtsausdrücke fies.

Kein sonnig` Lächeln mehr, stattdessen,
hängt Tristesse in den Fressen,
strömt Tristesse eklig feucht
Augen werden still verseucht.

Steter Tropfen höhlt den Stein,
reißt Sommerträume walzend ein.
Doch Sommertraumgigantenpower
vernichtet die Tristess` auf Dauer.

Woanders

Da kräht doch längst kein Hahn mehr nach,
dass da einst ein Mensch verschwand.
Schon damals sah man ihm nicht nach,
als er ging, nur Brot in der Hand.

Ein stiller Mensch, so unscheinbar.
Kaum beachtet, längst vergessen,
still im Wald seit vielen Jahr`n,
das Brot schon lange aufgegessen.

Verschwunden jedoch ist er nie,
er ist nur nicht mehr im Dorf.
An die Nase fassen müssen sich die,
ging er denn ohne Grund einfach fort?

Treppentanz

Es gibt da diese Treppe,
die zieht mich magisch an.
Sie hat so viele Stufen
und sie ist so hoch und lang.

Steh grad auf eben dieser Treppe
und mach mir Justice an
und dann wird auf der letzten Stufe
die ganze Nacht getanzt.

Still und starr schwebt ein Mensch auf Papier

Wortkarg, in Gedanken
versunken – sehr, sehr tief.
Mit Energie betanken

Muss ja auch mal sein!

Mal einfach gar nicht reden,
als wenn er gerade schlief.
In der Stille schweben

und mal gewollt allein.

Still und starr: Ein Mensch schwebt
auf Papier, dass er grad beschrieb.
Nur sein Herz tief in ihm bebt;

sein Körper bleibt statisch wie Stein.

Erlebt hat er wirklich viel,
dieser Mensch, den es auf`s Papier trieb.
Doch noch lang` ist er nicht am Ziel

Energie strömt lichtgleich hinein.

Der Blick für`s Wesentliche

Wieso seh` ich so oft auf meinen Einkaufstour`n
an Obst und Gemüse Fingernagelspurn?
Wer greift denn so hart zu, dass sich die Nägel hineinbohr`n?
In solchen Fragen hab`ich mich schon seit Jahren verlor`n.

leben rational

Die Angst, zu verlier`n, zu resigniern,
einfach verdammt nochmal zu scheitern,
mit all den Träumen auf dem Weg.
Geht das Leben dann noch weiter?

`ne Antwort darauf gibt es, nur
die musst du dir selbst geben.
Stolpern, fallen, aufstehen,
all das gehört zum Leben.

Nur ob du sagst, das ist es nicht,
ich hab die Schnauze voll,
oder dem einen Sinn gibst,
willst, dass es weitergehen soll,

das entscheidest du,
keiner kann dir was sagen,
wie du dich entscheidest,
mit deinem Leben zu verfahren.

Nur deine Fantasie lässt dich noch leben

Als wärst du nie gewesen,
ist jetzt alles ausgelöscht.
In deinem Kopf da war ein Besen.

Weder wer du einmal warst,
noch wo du jetzt bist -
sagen kann`s dir nur ein Arzt.

Was genau ist deine Zukunft?
Unklarer als die Gegenwart
und nicht erklärbar mit Vernunft!

Du willst es nicht mehr wissen,
weil du es nicht vermisst,
ganz zweifelsfrei zu wissen,
wer du eigentlich bist.

Was du vermisst, ist Wärme,
denn dir ist nur dauernd kalt.
Die Fantasie malt Sterne.

Über Normens Gartenzaun

Immer wieder frag ich mich,
wie lässt`s sich überwinden,
wie lässt sich Freiheit finden,
hinter dem Grauanstrich,
den der Alltag trägt an sich.

Gibt es da mit Sicherheit
ein wirksames Rezept,
das mir die Lösung steckt?
Ich wär` so gern befreit-
fernab von Gewöhnlichkeit.

Will raus aus dieser Ordnung,
die dich und mich einzwängt,
sich als einzig richtig kennt.
Hätt gern `ne Menge Vorsprung,
dass sie mich niemals wieder fängt.

Hab genug vom Krümel naschen,
back mir mein Leben selbst zurecht,
dann ist`s wenigstens echt,
anstatt nur Blicke zu erhaschen,
schlüpfe ich jetzt durch die Maschen.

Denn ich will es erleben,
will seh`n, was möglich ist,
wenn man den Alltag vergisst.
Mich damit nicht zufrieden geben,
denn vorbei ist auch daneben.

Autorität riecht übel

Ein Heil`genschein schwebt über ihm,
seit er denkt, er hätte`s Sagen.
Ich schick ihm schnell `nen Gutschein hin,
kann er sich Tattoo reinjagen.

Ich bin Autoritätsperson
-olololololol…
Wenn er auftaucht, dann erblass ich schon,
ich bin würdelos, er toll.

Wo dieser Mensch das Recht hernimmt,
so dermaßen rumzumacken,
hat `ne Schublade ganz bestimmt,
wo Wichtelchen reinkacken.

Anders kann ich mir das nicht erklär`n,
warum die Arroganz so stinkt,
mit der er täglich allzugern,
seinen Untertanen winkt.

Stumme Jahre

Wie geht`s, mein Freund? Lang nicht geseh`n!

Wie geht es dir? Mir geht`s doch schön!

Ach mir geht`s gut, ich kann nicht klagen,
Ich hab Arbeit und was im Magen,
fand es schön, dich mal zu seh`n,
muss nur jetzt stumm weitergeh`n.

Mir geht`s auch so, brauch Zeit für mich.
Das ist jetzt gar nichts gegen dich!
Nur Menschen find ich ungewohnt,
glaube nicht, dass Reden lohnt,
denk jetzt kurz an die Vergangenheit,
doch dann ist auch schon Fernsehzeit.

Okay! Du, ich muss jetzt auch,
hätt` gerne noch mit dir geplauscht,
doch reden fällt mir auch nicht leicht,
die Wörtergrenze ist erreicht.

Der Fernseher wartet ja eh,
deshalb dreh ich mich jetzt um und geh!
Und hey, es ist nicht wegen dir,
dass ich dich nächstes Mal dann ignorier`,
bin keiner mehr, der Worte findet,
weil uns eigentlich nichts mehr verbindet.

Da hast du Recht, ich dreh mich um,
bleib für die nächsten Jahre stumm.