Wie geht`s, mein Freund? Lang nicht geseh`n!
Wie geht es dir? Mir geht`s doch schön!
Ach mir geht`s gut, ich kann nicht klagen,
Ich hab Arbeit und was im Magen,
fand es schön, dich mal zu seh`n,
muss nur jetzt stumm weitergeh`n.
Mir geht`s auch so, brauch Zeit für mich.
Das ist jetzt gar nichts gegen dich!
Nur Menschen find ich ungewohnt,
glaube nicht, dass Reden lohnt,
denk jetzt kurz an die Vergangenheit,
doch dann ist auch schon Fernsehzeit.
Okay! Du, ich muss jetzt auch,
hätt` gerne noch mit dir geplauscht,
doch reden fällt mir auch nicht leicht,
die Wörtergrenze ist erreicht.
Der Fernseher wartet ja eh,
deshalb dreh ich mich jetzt um und geh!
Und hey, es ist nicht wegen dir,
dass ich dich nächstes Mal dann ignorier`,
bin keiner mehr, der Worte findet,
weil uns eigentlich nichts mehr verbindet.
Da hast du Recht, ich dreh mich um,
bleib für die nächsten Jahre stumm.
„doch reden fällt mir auch nicht leicht,
die Wörtergrenze ist erreicht.“
das ist cool, da musst ich doch sehr grinsen.
Grade weil es so flüssig rüber kommt (4-hebiger Jambus).
Insgesamt klingt das Gedicht auch rhythmischer. Schön!
Na, das freut mich aber jetzt.
Danke!
Findest du? Beim Schreiben des Gedichts klang es so, aber als ich es dann nachdem es fertig war laut las, fand ich es ungewollt unrhythmisch. Aber kann ja auch sein, dass ich mich nur dadurch verwirren ließ, dass ich zusätzlich die Stimmung der jeweiligen Partei versuchte, zu vertonen…:D